Als Partner im EU IDEALIST Projekt laden wir GKZ Freiberg e.V. Unternehmen und innovative Akteure ein, konkrete Herausforderungen der Produktionsindustrie gemeinsam zu lösen – schnell, fokussiert und vollständig online.

Am 1.–2. April 2026 bringen wir Industrieunternehmen mit technologiestarken Start-ups, KMU, Forschungseinrichtungen, Technologiezentren und EDIHs zusammen, um in Teams an realen „Challenges“ aus drei Schlüsselökosystemen zu arbeiten: energieintensive Industrien, Luft- und Raumfahrt/Verteidigung sowie Mobilität/Automotive. Ob Sie ein Unternehmen mit einem akuten Problem in der Fertigung sind oder eine Organisation, die eine Lösung mit fortgeschrittenen Technologien anbieten kann – dieses Hack&Match ist Ihre Chance, neue Partnerschaften aufzubauen, konkrete Lösungsansätze zu entwickeln und sich europaweit zu vernetzen.

Wie geht es? Als Challenge Provider können Sie bis zum 13. Februar 2026 Ihre Herausforderungen einreichen; als Solution Provider bewerben Sie sich zwischen dem 16. Februar und 20. März 2026 auf die veröffentlichten Challenges. Am 1. April erfolgt das gemeinsame Kick-off, gefolgt von intensiven Kollaborationssessions und der Vorstellung aller Lösungen vor einer Jury am 2. April – die besten Teams werden am 15. April 2026 im Rahmen einer Award Ceremony ausgezeichnet.

Die Teilnahme ist für Challenge Provider kostenfrei und für Solution Provider eine exzellente Gelegenheit, Kompetenzen sichtbar zu machen, potenzielle Kunden oder Partner zu gewinnen und sich frühzeitig in europäischen Wertschöpfungsketten zu positionieren.

Neugierig geworden? Mehr Informationen finden Sie hier

Das EU LEADER 2030 Projekt, in dem der GKZ Partner ist, zielt darauf, die Resilienz und strategische Autonomie der europäischen Lieferketten für die Bahnindustrie zu stärken, insbesondere bei Rohstoffen, Komponenten und Schlüsseltechnologien. Durch Analysen von Verwundbarkeiten und konkrete industrie- und politiknahe Handlungsempfehlungen sollen europäische, robustere und innovationsfähige Bahnliefersysteme aufgebaut werden. Das schließt die Rohstoffsicherung mit ein. Hierzu wurde bereits vom GKZ der Bericht „Forecast for autonomy, bottlenecks and gaps for *Europe´s Rail 2030 raw material supply“ erarbeitet.

 

Auf dieser Basis wurden nunmehr Empfehlungen abgeleitet für mehr Rohstoff- und Technologie-Souveränität. Der LEADER 2030 Newsletter #5 informiert Sie mit dem Bericht „Intelligence Analysis And Recommendations to Deliver Europe´s Rail 2030“ über Empfehlungen hinsichtlich mehr Resilienz und strategische Autonomie der europäischen Lieferketten. Mit dem Bericht erfolgt zugleich eine Online-Konsultation bis zum 28. Februar 2026, in der Sie den Bericht einsehen und weitere Empfehlungen zu mehr Rohstoff- und Technologiesouveränität geben können. Da viele Komponenten und Technologien branchenübergreifend sind, so wie die Rohstoffsicherung per se, lohnt es sich, auch für das eigene Portfolio sich mit dem Bericht zu befassen und Empfehlungen zu geben.

 

Hier geht es zum Newsletter und zur Online-Konsultation:

https://mailchi.mp/2562edeb835a/news-letter-from-leader-2030-an-eu-rail-project-14200954?e=f75aa70a32

 

*Europe’s Rail 2030 Master Plan ist eine strategische F&I‑Roadmap der europäischen Partnerschaft Europe’s Rail zur Transformation des Bahnsystems im Hinblick auf die EU‑Klima‑ und Digitalziele. Er legt fest, welche technologischen, digitalen und betrieblichen Innovationen bis 2030 entwickelt und großflächig demonstriert werden sollen, um mehr Kapazität, Zuverlässigkeit, Interoperabilität und Kostensenkung im europäischen Eisenbahnsystem zu erreichen (u. a. Verdopplung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs, großskalige Automatisierung, Stärkung des Güterverkehrs)

 

Lesen Sie den jüngsten Newsletter des EU HORIZON IDEALIST Projektes, in dem der GKZ als Partner als eines von neun EU Clustern mitwirkt. In den letzten Monaten ist unsere Community weiter gewachsen, hat sich ausgetauscht und Innovationen vorangetrieben, wodurch neue Impulse für die drei IDEALIST industriellen Ökosysteme entstanden sind. In dieser Ausgabe blicken wir auf die Aktivitäten zurück, die diese Zeit geprägt haben, und stellen die Fortschritte, Kooperationen und Erkenntnisse vor, die die nächsten Schritte auf dem Weg von IDEALIST vorantreiben. IDEALIST stärkt die Resilienz von KMU u.a. aus Bergbau, energieintensiven Branchen und der chemischen Industrien durch strategische Vorausschau, B2B sowie Partnerfindung für konkrete Problemlösungen über vernetzte Lernformate. Hiervon konnten bereits eine Reihe unserer Mitglieder und weitere sächsische KMU profitieren.

Foto: WACKER Chemie

Am 13. November 2025 trafen sich im Online-Format für etwa zwei Stunden rund 30 Akteure der Beruflichen Bildung aus den verschiedenen Lernorten (Berufsschule, Ausbildungsbetrieb, überbetriebliche Lehrunterweisung). Sie tauschten sich auf Grundlage von drei Impuls-Vorträgen aus:

1 – Die überbetriebliche Ausbildungsqualität im Handwerk prüfen und sichern

Prof. Sebastian Zug, TU Bergakademie Freiberg, und Hilke Domsch, GKZ Freiberg e.V.

2 – Azubis besser in der Ausbildung fördern am Beispiel der simpleclub-Lernplattform – Beispiel Maler-/Lackierhandwerk

Johannes Necker, simpleclub GmbH

3 – Digitale Tools in der überbetrieblichen Ausbildung – Erfahrungen und Einschätzungen der Handwerkskammer Münster

Brigitte Mertens, Handwerkskammer Bildungszentrum Münster

Die Vorträge zeichneten sich durch einen hohen Praxisbezug der digitalen Lernunterstützung für Auszubildende im handwerklich-technischen Bereich aus. Es gab neben theoretischen Einführungen auch konkrete Mit-Mach-Sequenzen für die Teilnehmenden. Insgesamt bildete sich ein konstruktives, neugieriges Begegnen ab und der Bedarf, sich in regelmäßigen Abständen auszutauschen.

Der neue Termin steht bereits fest: Dienstag, 28.04.2026, 14-16 Uhr zum Thema:

Lernen mit KI-Tools. Was kann KI leisten und was nicht?

Die Impuls-Vorträge stehen hier zur Verfügung:

Vortrag 1 - 3 als PDF in ownCloud


Für den nächsten Austausch stellen wir Ihnen rechtzeitig das genaue Programm zur Verfügung.


   

Hilke Domsch, DiAgnostiK-Team / GKZ Freiberg

MOSAIC INNOVA, a Coordination and Support Action funded by HORIZON Europe, will run for 12 months. Its mission is to strengthen Europe’s innovation ecosystem around deep tech and critical technologies, while fostering sustainability, circularity, and industrial resilience across Europe. Main objectives of MOSAIC INNOVA are to

•  Reduce fragmentation between regional and national innovation ecosystems.

•  Foster cooperation between regions with different levels of innovation performance.

•  Promote the exchange of best practices and knowledge transfer.

•  Engage companies, clusters, research centres, and public administrations through communication, dissemination, and exploitation activities.

The project includes a European consortium committed to sustainable innovation: ISMC the Iberian Sustainable Mining Cluster, the International Center for Advanced Materials and Raw Materials of Castilla y León ICAMCyL Foundation, the Bulgarian Industrial Cluster Srednogorie, and Germany´s Geokompetenzzentrum Freiberg e.V.

 

Aim of MOSAIC INNOVA: Small- and medium-sized enterprises (SMEs) and start-ups focused on critical and deep technologies are crucial to enhancing value chains in digital innovation and clean technologies. The project will support them in transitioning to Industry 5.0 and foster an innovation ecosystem. The project will establish an excellence hub for deep-tech innovation, promoting knowledge exchange and technology transfer among partners. It involves local, regional, and national stakeholders to improve coordination and create better synergies between EU funds that promote resilient innovation and a circular economy. The project will summarise ecosystem actions and guide future developments, including stakeholder mapping, selecting four deep-tech companies, and analysing EIC Accelerator-certified entities applying for the Plug-in scheme.

 

GKZ is responsible for the following tasks: identifying, integrating, and supporting the most promising deep-tech enterprises within the MOSAIC project. Its role begins with establishing selection criteria and coordinating the process to identify companies with strong innovation potential, market readiness, and strategic value for the ecosystem. Once the most suitable enterprises are chosen, GKZ oversees their integration into the MOSAIC network, ensuring smooth collaboration and continuous evaluation to strengthen their innovation capacity. In addition, GKZ provides tailored support regarding funding and investment opportunities, helping these companies access suitable financial instruments for their business development. Through these combined efforts, GKZ acts as a central facilitator, ensuring the selected enterprises are effectively connected, supported, and empowered to contribute to the broader goals of the MOSAIC ecosystem.

Erforschung von Technologiekreisläufen und Rohstoffversorgungssystemen in der Chemie- und Eisenbahnindustrie. Die Learning Expeditions (LEX) von IDEALIST unterstützen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, sich an aktuelle und zukünftige Herausforderungen anzupassen, indem sie Anbieter technologischer Lösungen identifizieren und Kontakte zu alternativen Geschäftspartnern entlang der Wertschöpfungsketten sowie zu innovativen Kooperationspartnern für die Materialentwicklung herstellen. IDEALIST deckt die drei wichtigsten Industriezweige ab: energieintensive Industrien, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung, Mobilität, Transport und Automotive. Knüpfen Sie Kontakte zu KMU aus der Region sowie aus dem IDEALIST-Netzwerk. Die Hauptzielgruppen dieser zweitägigen Veranstaltung sind KMU, die sich für die Bereiche Rohstoff- und Ausgangsmaterialversorgung, Technologien für Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung von Prozessen sowie innovative Lösungen in der Materialentwicklung oder digitale Lösungen für chemische F&E-/Produktionsprozesse interessieren oder in diesen Bereichen tätig sind. Bitte beachten Sie, dass die Konferenzsprache Englisch ist und die Teilnahme an der Matchmaking-Aktivität freiwillig ist. Tag 1 – Konferenztag: Ein ganzer Tag mit Fachvorträgen und Networking-Aktivitäten, um mit potenziellen alternativen Lieferanten, Anbietern neuartiger Lösungen und inspirierenden Experten aus den sieben europäischen Projektpartnerländern und Ökosystemen in Kontakt zu treten, Ihr eigenes Netzwerk zu erweitern, neues Wissen zu erwerben und sich über bewährte Verfahren zu informieren. Sie können auch von Startup-Präsentationen, B2B-Matchmaking und einem „Walk & Talk” in den Weinbergen profitieren. Tag 2 – Besichtigung von Wacker Chemie: Wir bringen Sie zu einem der größten deutschen Produktionsstandorte für siliziumbasierte Chemikalien und Materialien, der von der Wacker Chemie AG in Nünchritz betrieben wird. Zu den Hauptprodukten zählen rund 200 verschiedene Silikone, pyrogene Kieselsäure und hochreines polykristallines Silizium für die Solarindustrie sowie Silikonklebstoffe und -dichtstoffe. Der Produktionsstandort ist ein Paradebeispiel für abfallarme und energieeffiziente Produktion und leistet Pionierarbeit mit einem Drohnenprojekt zur Ermittlung von Energie- und Wärmeverlusten in der Isolierung. Weitere Informationen und Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Lösungsgeber aufgepasst: Im Rahmen des Projektes IDEALIST werden Lösungen für Energieeffizienz für folgende vier Herausforderungen gesucht.

Ferner können eigene Herausforderungen genannt und über das Hack&Match beworben werden. Zielgruppe sind Technisch versierte KMU, Start-ups, Forscher, Technologiezentren, EDIHs, digitale Innovationszentren, Accelerators und andere ähnliche Scale-up-Organisationen. Mehr dazu

Die STEIN Reisen des GKZ vermitteln einen intensiven Einblick in eine STEIN geprägte Kulturlandschaft eine spezifische Region.
Die 15. Fachexkursion des GKZ führt vom 10.-16. Mai 2026 in das wenig bekannte STEIN Paradies in Ostböhmen, Mähren und Südschlesien.
Erleben Sie eine beeindruckende Naturstein-Vielfalt in der Tschechischen Republik und in Polen.

Auf Schritt und Tritt spannt STEIN verbaute Geschichte einen kulturgeschichtlichen Bogen von 600 Jahren, darunter Bauwerke unter dem UNESCO-Schutz.
Es erwarten Sie 11 Gewinnungs- und Verarbeitungsstätten sowie ausgewählte Führungen zu Baugeschichte und Restaurierungsvorhaben in 5 Städten.
Begleitend bietet die Fachexkursion Austausch und Diskussion mit Experten unterschiedlichster Profession und Affinität zum Naturwerkstein.

Nutzen Sie die STEIN Reise, um Ihr Wissen zu erweitern, wertvolle Erkenntnisse aus der STEIN-Gemeinschaft zu gewinnen und Ihre eigene Angebots- und Leistungsstrategie zu optimieren.

Erfahren Sie mehr über Ablauf und Teilnahmeregistrierung hier:

Vom 29. bis 30. Oktober 2025 findet in Dresden die vierte IDEALIST Learning Expedition statt. Im Mittelpunkt stehen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus den Bereichen energieintensive Industrien (Rohstoffe, Chemie) sowie Mobilität/Rail. Ziel ist es, Trends und Technologien sowie Rohstoffsicherungskonzepte zu diskutieren, die die Zukunft der europäischen Industrie prägen.

Themenschwerpunkte:

  • Rail Technology: Technologiekreisläufe und Rohstoffversorgung in einer multipolaren Welt (LEADER 2030-Projekt)
  • Energieintensive Industrien (Rohstoffe/Chemie): Recycling, Dekarbonisierung, smarte Materialien, nachhaltige Lösungen
  • Chemische Industrie: Hochleistungs­klebstoffe, Silikone und Verbundmaterialien

Programm-Highlights:

  • GKZ Mitgliedsfirmen: POWPRO, Deutsche E Metalle, DBI Gas- und Umwelttechnik GmbH
  • Fachvorträge zu Rohstoffkreisläufen, Smart Materials, Recyclingprozessen und Rohstoffsicherheit für den Schienenverkehr
  • Walk & Talk im Weinberg des Schlosses Pillnitz – Networking mit Blick auf Dresden
  • Pitching Sessions & B2B-Gespräche – Raum für Projektvorstellungen und Kooperationsideen
  • Werksbesichtigung: Wacker Chemie AG, Werk Nünchritz – Polymere, Silikonchemie und Polysilicium für die Solarindustrie

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos!

Hier geht es zur ANMELDUNG

Erfahren Sie mehr über das EU HORIZON IDEALIST Projekt

Einladung zum 17. Sächsischen Rohstofftag: Herausforderungen der Zeitenwende – Geopolitik, Sicherheit und Transformation im Kontext der Rohstoffwirtschaft

Die Welt befindet sich im Umbruch: Globale Machtverschiebungen, neue sicherheitspolitische Bedrohungen und technologische Innovationen prägen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Unsere Tagung widmet sich den drängenden Herausforderungen unserer Zeit – von geopolitischen Spannungen und Aufrüstung über die Sicherung kritischer Rohstoffe, den Umgang mit Künstlicher Intelligenz und Geoengineering bis hin zu Klimaschutz und Energiewende. Für Deutschland und Sachsen sind dies die Rahmenbedingungen, in denen die neuen Regierungen sich bewähren müssen. Wie wirken geopolitische Konflikte auf die Rohstoffversorgung und technologische Souveränität? Welche Risiken und Chancen bringt der rasante Fortschritt bei Künstlicher Intelligenz, Raumfahrt und Geoengineering für Wirtschaft und Gesellschaft? Und wie lassen sich Klimaschutz und Energiewende trotz globaler Unsicherheiten vorantreiben? Experten aus Forschung und Wirtschaft diskutieren aktuelle wirtschaftspolitische und gesellschaftliche Herausforderungen, analysieren Wechselwirkungen und suchen nach nachhaltigen Lösungsansätzen für eine resiliente Zukunft. Wir freuen uns, dass der Chef der Sächsischen Staatskanzlei, Herr Dr. Andreas Handschuh, auf dem 17. Sächsischen Rohstofftag die Positionen der Staatsregierung darlegt und sich der Diskussion stellt.

Seien Sie dabei, wenn wir zentrale Fragen der Zeitenwende gemeinsam beleuchten und Impulse für die Gestaltung von Sicherheit, Wohlstand und Nachhaltigkeit setzen! Hier finden Sie das Programm mit den Logistikhinweisen und die Registrierung